November 18:15 Uhr Sprachen:
10 FSU Jena | Carl-Zeiss-Str. 3 | Hörsaal 5 Deutsch
   
Veranstalter: Rollstuhlgerecht:
Dienstag KOMREX Ja

Braune Ökologie? Inhaltliche Verbindungslinien und gemeinsame Projekte

Rechtsextreme als Natur- und Umweltschützer? Die NPD als Verfechter gentechnikfreier Landwirtschaft und Kameradschaften, die sich gegen Tierquälerei engagieren? Keine Seltenheit innerhalb der rechtsextremen Bewegung.
 
Naturschutz und Rechtsextremismus lassen sich miteinander verbinden. Dabei ist nicht davon auszugehen, dass Akteure aus rechtextremen Gruppierungen auf das Thema Natur- und Umweltschutz nur aus taktischen Gründen aufgesprungen sind. Die Verbindungslinien liegen durchaus tiefer und verweisen auf eine gemeinsame Geschichte.
 
Frau Dr. Gudrun Heinrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politik-. Und Verwaltungswissenschaften / Arbeitsstelle Politische Bildung an der Universität Rostock wird einen Einblick in die thematischen Bezüge und gemeinsamen Projekte zwischen Natur- und Umweltschutz und Rechtsextremismus geben. 
 
Hintergrund: 
 
Seit dem Wintersemester 2014/15 wird von Seiten des Kompetenzzentrum Rechtsextremismus der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine interdisziplinäre Ringvorlesung durchgeführt, die Wissenschaft und Praxis mit ihren Erkenntnissen und Erfahrungen in einen Dialog bringen und den Gegenstand auf Ebene eines „studium generale“ in der Universität ansprechen möchte.